I-Net-Cafe

Die Idee entstand 1997  bei der Jungen Liste Bruchsal. Es wurde ein Projekt ins Leben gerufen, das Bruchsaler Bürgern das noch neue Medium INTERNET näher bringen sollte. Ein kurze Anmerkung dass nur nur 3% der Bevölkerung (1997) einen Online-Zugang nutzten ist wohl ein unverkennbares Zeichen für den Start dieser Aktion.

Der Ort für dieses Cafe sollte öffentlich und am besten in Kombination mit anderen Medien sein (Bücher, Zeitschriften,...). Da es sich letztendlich um ein kommunales und nicht privates Angebot für den Bürger handelt, kam für uns nur die Stadtbiliothek Bruchsal in Frage. Der positive Nebeneffekt dabei, es wertet die Bibliothek im Punkto Attraktivität und Zukunftsorientiertheit auf.

Die Finanzierung betraf zwei verschiedene Posten:
Zum einen waren da Investitionskosten, die durch lokale Sponsoren (Bruchsaler Händler oder Firmen) abgedeckt werden sollten. Bei der späteren Sponsorensuche war dieses Thema mit der ansässigen Firma Siemens geklärt worden, die kurzerhand die gesamte Hardware zur Verfügung stellte.
Zum andern die laufenden Kosten wie Provider- und Telefongebühren. Diese sollten durch einen minimalen kostendeckenden Betrag durch die Benutzer gedeckt werden. Torsten Stephan hat zu dem ganzen Projekt ein Konzept inklusive Finanzierungs- szenarien erarbeitet das bei den Verhandlungen mit der Stadtverwaltung und der Stadtbibliothek als Diskusionsgrundlage verwendet wurde.

Der Ablauf der Aktion kurz skizziert:

  • Idee und Konzeption.
  • Verhandlungen mit Stadtverwaltung und Stadtbibliothek Bruchsal.
  • Eine Testphase zur Demonstration der Realisierbarkeit.
  • Sponsorensuche, die schnell beendet war, da Siemens Bruchsal die gesamte Hardware sponsorte.
  • Einrichten der Hard- und Software.
  • Anlaufen des Internet-Cafes mit Kursen für Neulinge.
  • Kostenloser Support bei Problemen auf mindestens zwei Jahre.

 

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